
Psychotherapie
Integrative Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Die Integrative Therapie ist ein ganzheitlicher psychotherapeutischer Ansatz, der den Menschen in seiner Individualität und Lebenssituation umfassend betrachtet. Auf der Basis eines klaren theoretischen Konzepts werden unterschiedliche wissenschaftlich fundierte Therapierichtungen sinnvoll miteinander kombiniert.
Je nach Anliegen und Bedarf können unter anderem Elemente aus folgenden Methoden einfließen:
- Gesprächstherapie (humanistisch)
- Tiefenpsychologie und Psychoanalyse
- Verhaltenstherapie
- Körpertherapie
- Systemische Therapie
- Achtsamkeits- und kreativtherapeutische Methoden
Grundidee der Integrativen Therapie:
Der Mensch wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Biografische Erfahrungen, Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen, Verhalten, Beziehungen und aktuelle Lebensthemen stehen in Wechselwirkung zueinander. Veränderung ist in jedem Lebensalter möglich.
In der therapeutischen Arbeit kann gesprochen, reflektiert, gefühlt, geübt oder kreativ gearbeitet werden. Die Gestaltung richtet sich individuell nach dem therapeutischen Prozess.
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Paar- und Beziehungstherapie
Liebesbeziehungen prägen unsere Lebensqualität maßgeblich und bringen zugleich persönliche Erfahrungen, Erwartungen und Konflikte an die Oberfläche. Wenn Kommunikation schwierig wird, Konflikte sich wiederholen oder Unzufriedenheit entsteht, kann Paartherapie unterstützen.
Partnerschaften sind komplexe Systeme, in denen unterschiedliche Bedürfnisse, Werte und Beziehungsvorstellungen aufeinandertreffen. In der Paar‑ oder Beziehungstherapie werden diese Dynamiken sichtbar gemacht und gemeinsam reflektiert.

Was Paartherapie bewirken kann:
- Kommunikationsmuster zu erkennen und zu verändern
- gegenseitiges Verstehen und Empathie zu fördern
- Klarheit über Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse zu gewinnen
- neue, konstruktive Wege des Miteinanders zu entwickeln
Paar- oder Beziehungstherapie bietet einen geschützten Raum, um diese unterschiedlichen Welten sichtbar, verständlich und verhandelbar zu machen.
Ziel ist es, Kommunikation zu verbessern, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Klarheit über Wünsche und Grenzen zu gewinnen.

Bindungsanalyse
Die Bindungsanalyse ist eine aus der modernen ungarischen Psychoanalyse entstandene Methode, die schwangere Frauen dabei unterstützt, einen differenzierten Kontakt mit ihrem ungeborenen Kind zu entwickeln und die Beziehung zu vertiefen.
Besonders hilfreich ist die Bindungsanalyse bei aktuellen Sorgen und Ängsten, vorangegangenen Fehlgeburten, familiären Belastungen, schweren, früheren Geburten, dem „falschen“ Geschlecht, oder bei einer Risikoschwangerschaft.
Durch die Bindungsanalyse zeigten sich in den bisherigen Erfahrungen positive Auswirkungen auf die Geburt, das Wochenbett, die kindliche Entwicklung und die Eltern-Kind-Beziehung.
Erfahrungen zeigen*:
- Die Mutter stimmt sich auf ihr Baby ein, gewinnt Selbstvertrauen in sich selbst.
- Oft weniger Ängste vor der Geburt und dadurch ggf. weniger Schmerzen.
- Kaiserschnittrate ca 18% im Vergleich zu durchschnittlich 30%
- Weniger Frühgeburtlichkeit 1% statt durchschnittlich 6%
- Die Babys scheinen sich nach der Geburt leichter auf die neue Situation umzustellen.
- Der Umgang der Mütter mit den Babys ist intuitiver und sicherer, die Verständigung scheint einfacher.
- Postpartale Depression sind selten 1% statt durchschnittlich 10-15%
*aktuelle Zahlen siehe Leitartikel des „Journal for Prenatal and Perinatal Psychology and Health 37(1), Spring 2023″ der „Association for Pre-and Perinatal Psychology and Health“ von Anne Görtz-Schroth
„Die Pänanatalzeit ist nicht irgendein Forschungsgegenstand. Wir beschäftigen uns mit dem sensibelsten, beglückendsten, aber auch verwundbarsten Entwicklungsraum. Wir alle haben diese Zeit erlebt, tragen sie in uns. Sie wirkt. Mehr als wir meinen und erahnen.“
Ao.Univ.-Prof. Dr. Alfons Reiter
Psychotherapeut, Psychoanalytiker. A.o. Professor an der Universität Salzburg, Fachbereich Psychologie (seit 2009 i.R.)
Eltern-Baby-Begleitung
Die erste Zeit mit einem Baby bringt viel Freude, aber auch Unsicherheit und Herausforderungen.

Ich unterstütze Sie und Ihr Baby:
- nach schwieriger Schwangerschaft oder Geburt
- wenn ihr Baby untröstlich weint
- wenn Liebe allein nicht reicht
- im Umgang mit ihrem Baby, wenn sie sich unsicher fühlen, was ihr Baby von Ihnen braucht
- wenn Sie sich als Eltern uneins sind
- beim Umgang mit eigenen Gefühlen (besonders elterliche Ängste, Wut und Ärger)
Gemeinsam erforschen wir Ihre Geschichte und Ihre jetzige Situation und suchen Wege, die Sie und Ihr Baby (wieder) zueinander führen und die Bindung stärken.
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